Falsche Freunde
Das Lernen der englischen Sprache hat einen Vorteil: Viele Wörter, ob Verben oder Substantive, ähneln dem Deutschen....
The Translation People bei der “Careers in Translation and Interpreting” Veranstaltung an der University of Birmingham

Heutzutage entscheiden sich leider immer weniger Studenten für das Studium der Modernen Sprachen, und auch in vielen Schulen wird der linguistische Zweig im Vergleich zu anderen Fächern doch eher als „Nebensache" angesehen. Dies ist, in Zeiten der Globalisierung, eine eher enttäuschende Entwicklung. Es ist deshalb überaus wichtig, Studenten und Schülern die Wichtigkeit von Sprachen und des Übersetzens in der heutigen Geschäftswelt näherzubringen.
Bei The Translation People freute man sich deshalb über die Einladung zur Karriere-Veranstaltung „Careers in Translation and Interpreting" an der University of Birmingham, die von der Universität organisiert wurde, um Studenten einen Einblick in die beruflichen Perspektiven der Übersetzungsindustrie zu geben. Am 21. Februar 2011 nahm Birmingham Account Manager Denise Sauer, die an der Aston University studierte, an der Veranstaltung als Gastrednerin teil. In ihrer Präsentation zeigte erzählte sie von ihrem Studium, ihrer bisherigen Berufslaufbahn und tagtäglichen Rolle im Projekt-Managent. Des Weiteren gab sie den teilnehmenden Studenten nützliche Tipps für künftige Bewerbungen.
The Translation People bedanken sich bei der University of Birmingham für die Einladung und freuen sich, an zukünftigen Karriere-Veranstaltungen teilnehmen zu dürfen.
Falsche Freunde
Das Lernen der englischen Sprache hat einen Vorteil: Viele Wörter, ob Verben oder Substantive, ähneln dem Deutschen. Beispiele sind
Haus - house
Sommer - summer
beginnen - to begin
Allerdings haben genau diese Ähnlichkeiten ihre Tücken. Die sogenannten „false friends" (falsche Freunde) können zwar für den einen oder anderen Lacher sorgen, machen allerdings einen unprofessionellen Eindruck und können unter anderem Missverständnisse verursachen.
Die bekanntesten Beispiele für „false friends" sind:
| English | Falsche Übersetzung | Deutsche Entsprechung | ||
| genial | genial | freundlich | ||
| actual | aktuell | eigentlich | ||
| also | also | auch | ||
| brave | brav | mutig, tapfer | ||
| eventually | eventuell | schließlich |
Etwas kritischer wird es, wenn es um Zahlen und Werte geht, wie zum Beispiel „billion", was nicht etwa den deutschen „Billionen" entspricht, sondern „Millarden". Kommt dieser Fehler in einer Übersetzung vor, handelt es sich nicht nur um einen Sinnfehler, sondern kann auch vermeidbare Unannehmlichkeiten zur Folge haben.
Bei The Translation People arbeiten wir ausschließlich mit qualifizierten Übersetzern, die in ihre Muttersprache übersetzen und gemäß unserer ISO-Zertifizierung geprüft werden.
Wir beraten Sie gerne bei Übersetzungsfragen und stellen sicher, dass sich keine „falschen Freunde" in Ihre übersetzten Dokumente einschleichen.
Setzen und Drucken von arabischen Dokumenten – worauf muss geachtet werden?
Um eine erfolgreiche Expansion in arabischsprachige Ländern zu ermöglichen, ist das Übersetzen und Anpassen entsprechender Unternehmensliteratur unerlässlich. Dies beinhaltet oftmals auch das Setzen von Broschüren, Katalogen und Anleitungen in Arabisch. Da sich Arabisch allerdings im Gegensatz zu beispielsweise germanischen und romanischen Sprachen von rechts nach links liest, sollten Kunden folgende Punkte beachten:
Zuallerst muss berücksichtigt werden, dass die arabischen Texte spiegelverkehrt gesetzt werden müssen. Dies beinhaltet beispielsweise auch Seitenzahlen und Bilder in zweiseitigen Broschüren. Seitenzahlen, die auf der linken Seite platziert sind, müssen also auf die rechte Seite verschoben werden und vice versa. Dies hat zur Folge, dass in der arabischen Version Seite 2 rechts und Seite 3 links sein muss, im Gegensatz zum Deutschen oder Englischen.
Dies bedeutet jedoch nicht, dass die arabische Broschüre „von hinten“ anfängt, sondern lediglich, dass das arabische Dokument auf der rechten Seite gebunden wird, wobei Bücher, Broschüren, Kataloge etc. in europäischen Sprachen links gebunden werden. Der Titel befindet sich auch im Arabischen nach wie vor auf der Titelseite.
Zweitens ist es sehr wichtig, oben genannte Kriterien beim Drucken zu beachten: das zu druckende Dokument darf nicht als deutsche oder englische Seite bearbeitet werden. Dies hätte zur Folge, dass die Seiten in der Zielsprache „umgedreht“ wären, also Seite 2 wäre auf der linken Seite, usw., was für das arabische Zielpublikum keinen Sinn machen würde. Dies sollte also von vorneherein beachtet werden, denn durch das Neusetzen und Neudrucken entstehen unnötige zusätzliche Kosten.
Wir bei The Translation People beraten Sie gerne bei Fragen zu Übersetzungen ins Arabische. Unser Expertenteam in der DTP-Abteilung stellen sicher, dass Ihre arabische Broschüre beim Zielpublikum garantiert ankommt.
The Translation People sind nun ISO-zertifiziert

In den letzten Monaten konzentrierte man sich bei The Translation People auf die bevorstehende ISO 9001:2008 Zertifizierung, die Anfang Dezember überreicht wurde. Jasmin Schneider, verantwortliche Qualitätsmanagerin bei The Translation People, erklärt in nachfolgendem Gespräch die Ziele, Herausforderungen und Bedeutung dieser Zertifizierung.
F. Welche Bedeutung hat die ISO-Zertifizerung für The Translation People?
A. Das wichtigeste Ziel der Zertifizierung ist, unseren Service ständig zu verbessern. Dies erreichen wir, indem wir Prozesse einführen, die auf unsere Kunden ausgerichtet sind. Somit können wir sicherstellen, dass unser Service den gegenwärtigen Anforderungen verschiedenster Industriezweige und Kundenwünschen entspricht.
F. Welche Herausforderungen gab es in Bezug auf die Einührung der ISO-Zertifizierung?
A. Nach der ersten Einschätzung wurde schnell klar, dass unsere bisherigen Arbeitsabläufe für die ISO-Zertifizierung geeignet waren. Allerdings mussten diese noch entsprechend nach ISO-Anforderungen dokumentiert werden. Die Dokumentation stellte zwar eine Herausfoderung dar, aber dank der guten Organisation unserer Mitarbeiter und der hervorragenden Zusammenarbeit haben wir diese Herausfoderung im vorgegebenen Zeitrahmen sehr gut bewältigen können.
F. Inwiefern haben sich die Arbeitsabläufe geändert?
A. Wir haben unsere Arbeitsabläufe in all unseren Niederlassungen durch schriftliche Arbeitsanweisungen aneinander angepasst und somit standardisiert. Darüber hinaus wurden alle Mitarbeiter durch das Qualitätsmanagment-Team geschult, um sicherzustellen, dass die hohen Standards des Qualitätsmanagementsystems stets erfüllt werden. Das QM-System wird monatlich durch das Senior Management-Team geprüft, wobei auch Kernprozesse bewertet werden. Des Weiteren wird mittels eines externen Prüfers jährlich sichergestellt, dass unsere Arbeitsabläufe der ISO-Zertifizierung entsprechen.
F. Wieso ist die ISO-Zertifizierung für The Translation People so wichtig?
A. Abgesehen von der stetigen Verbesserung unseres Services durch die standardisierten Arbeitsabläufe ist die Akkreditierung vor allem für unsere Kunden wichtig. Sie können somit sicher sein, dass Übersetzungsprojekte professionell und gemäß geltender Qualitätsstandards bearbeitet werden.
Bokmål oder Nynorsk?
Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war die norwegische Sprache dem Dänischen fast identisch. Zwar hat sich das gesprochene Norwegisch schon immer vom Dänischen unterschieden, was auch mit verschiedenen Dialekten der Sprache zusammenhängt, doch durch die politische Vereinigung zwischen Norwegen und Dänemark (1380 -1814) war der dänische Einfluss auf die Schriftsprache groβ. Dies galt auch für die Zeit nach 1814, als Norwegen von Schweden regiert wurde. Doch nach Norwegens Unabhängigkeit im Jahre 1905 war man sich einig, dass Norwegen eine eigene Schriftsprache braucht.
Nach und nach entwickelten sich deshalb 2 verschiedene Schriftformen, nämlich Bokmål (Buchsprache), das dem Dänischen sehr ähnlich ist, und Nynorsk (Neu-Norwegisch), das auf den im südwestlichen Teil von Norwegen gesprochenen Dialekten basiert. Beide Formen werden an Schulen unterrichtet, jedoch wird Bokmål im Vergleich zu Nynorsk häufiger angewandt (85% im Vergleich zu 15%).
Bevor Sie sich also für die Übersetzung Ihrer Unternehmensliteratur ins Norwegische entscheiden, sollten Sie sich vorab erkundigen, wo in Norwegen Ihr Zielpuplikum sitzt. Ihre Sprachwahl sollte dann dem Zielpublikum entsprechend angepasst werden. Wir von The Translation People können Sie gerne beraten, welche der beiden Schriftsprachen je nach Anforderung für Sie die richtige ist.
Zusammenarbeit der Aston University und des Chartered Institute of Linguists ermöglicht Studenten der Translationswissenschaften berufliche Zusatzqualifikation
Zusammenarbeit der Aston University und des Chartered Institute of Linguists ermöglicht Studenten der Translationswissenschaften berufliche Zusatzqualifikation.
Die Abteilung School of Languages and Social Sciences (LSS) der Aston University in Birmingham, Groβbritannien, die auch eine Partnerschaft mit The Translation People pflegt, beispielsweise bei der Verleihung des Preises Excellence in Translation, verlieh Birmingham Account Managerin Denise Sauer eine Zertifizierung durch das Chartered Institute of Linguists. Diese Zertifizierung beinhaltet auch die Befreiung vom „Paper 1", welches Teil der Prüfung „Diploma in Translation Exam" des Institutes darstellt.
Die School of Languges and Social Sciences arbeitet bereits seit 3 Jahren mit dem Chartered Institute of Linguists Educational Trust (IoLET) (http://www.iol.org.uk) zusammen. Diese Partnerschaft ermöglicht es Studenten der Aston University, zusätzlich zu ihrem akademischen Abschluss eine weitere, berufliche Qualifizierung zu erlangen.
Bei der Erreichung eines bestimmten Ergebnisses in den Abschlussprüfungen einer der verschiedenen praktischen Übersetzungsmodule der LSS verleiht das Chartered Institute of Linguists Studenten ein Zertifikat, was sie, je nach Ergebnis der Abschlussprüfung, auch vom „Paper 1" der Diplomprüfung befreit.
Dies ist eine einmalige Gelegenheit für Studenten der Translationswissenschaften, für ihre Zukunft in der Übersetzungsindustrie eine zusätzliche berufliche Qualifizierung zu erlangen.
Wie ehrenamtliche Übersetzer den neuesten Hollywood-Liebesfilm inspirierten
Vor kurzem rückte der Beruf des Übersetzers ganz unverhofft ins Rampenlicht, und zwar durch die neueste Hollywood-Romanze „Briefe an Julia". Die Geschichte spielt in Italiens Verona (der Schauplatz der dramatischen Liebesgeschichte von Romeo & Julia), der Heimatstadt des sogenannten Julia-Clubs „The Juliet Club", der aus einer Gruppe von 15 ehrenamtlichen Übersetzern besteht, die Jahr für Jahr auf tausende von an „Julia" addressierte Briefen antworten, und diese auch übersetzen. Diese Briefe stammen von an Liebeskummer leidenden aus der ganzen Welt.Seit 1890 werden solche Briefe am angeblichen Grab Julias hinterlassen,* und seit 70 Jahren antwortet der Juliet Club auf diese Briefe, deren Anzahl sich auf etwa 6.000 Briefe jährlich beläuft. Der Club deckt eine ganze Reihe von Sprachen ab, unter anderem Arabisch, Französisch, Japanisch, Russisch und Spanisch, und durch die Bekanntheit und Beliebtheit dieser Arbeit kann sich der Juliet Club über ein groβes Netzwerk an Helfern freuen, die in jegliche Weltsprachen übersetzen. Sogar Blindenschrift wird mit abgedeckt.
Weitere linguistische Aktivitäten in Verona, die sich um das Thema Liebe und Romantik drehen, sind zum Beispiel die sogenannte „Writing for Love" Auszeichnung, ein internatioaler Preis, der jedes Jahr für verfasste romantische Texte vergeben wird, und der „Cara Giulietta" Preis, auch „Dear Juliet" Preis genannt, der vom Juliet Club für den eindrucksvollsten Brief des Jahres vergeben wird, wobei die Sprache, in der der Brief geschreiben wurde, keine Rolle spielt.
„Briefe an Julia" ist nicht nur ein Film für Romantiker auf der ganzen Welt, sondern hat auch einen eher ungewöhnlichen Aspekt eines Berufes preisgegeben, bei dem Anonymität zum Alltag gehört.
*The Times
Quellen: The Times; Odeon Cinemas; The Juliet Club
Aston University - Auszeichnung für beste Absolventin 2010
Antonia Wolfrum, Absolventin der Aston University in Birmingham, erhielt den Excellence in Translation Award, der seid dem Jahr 2005 von The Translation People zusammen mit der Aston University gesponsert wird.

Nach der Abschlusszeremonie in der Birmingham Town Hall am 30. März 2010 überreichte Jasmin Schneider, Filialleiterin und Operations Manager der The Translation People-Filiale in Birmingham, Antonia Wolfrum den Excellence in Translation Award 2010. Antonia, die in ihrem Studiengang die herausragendsten Leistungen an der School of Languages and Social Sciences der Aston University erzielte, schloss ihren Studiengang „MA in Translation in a European Context" mit Auszeichnung ab. Des Weiteren hat Antonia, die zur Zeit als Übersetzerin in den Niederlanden arbeitet, die Möglichkeit, sich an einem Übersetzungsprojekt im Wert von £200 zu beteiligen. Unter den Aston Univeristy Absolventen war auch Birmingham Account Manager Denise Sauer, die ihren Master-Titel nach erfolgreichem Abschluss des gleichen Studiengangs an diesem Tag überreicht bekam.
Der Preis Excellence in Translation ist Teil der Zusammenarbeit zwischen der School of Languages and Social Sciences und The Translation People. Das Ziel dieser Partnerschaft ist, die Bedeutung des Berufs des Übersetzers zu stärken, und zwar in akademischen Kreisen sowie in der Geschäftswelt. Studenten sind sich oft nicht bewusst, welche Möglichkeiten in der Übersetzungsindustrie liegen. Laut Jasmin Schneider wird der Beruf des Übersetzers oft nicht richtig eingeschätzt. „Es ist liegt uns viel daran, auf die Wichtigkeit der Übersetzungsindustrie hinzuweisen. Durch diesen Preis machen wir nicht nur auf unsere Branche aufmerksam, sondern erkennen gleichzeitig auch, wo im Bereich der Übersetzung Hervorragendes geleistet wird."
Das Team von The Translation People gratuliert allen Absolventen der Aston University und wünscht ihnen alles Gute für die Zukunft!
Glokalisierung: Es braucht heutzutage mehr als eine gute Übersetzung, um Zielgruppen weltweit zu erreichen
Es gibt unzählige internationale Unternehmen, die in mehreren Ländern und Kontinenten vertreten sind. Obwohl es effizienter erscheint, eine einheitliche Unternehmensphilosophie aufzubauen und zu erhalten, sehen sich viele Firmen oft gezwungen, sich langfristig an bestimmte Gegebenheiten im jeweiligen Land anzupassen, um Ihre Produkte und Dienstleistungen an den Mann bzw. an die Frau zu bringen. Das bezieht sich zum Groβteil auf übersetzte Unternehmensliteratur und entsprechende Produktvermarktung.„Glokalisierung" ist der Schlüssel zum internationalen Erfolg. Dieser Neologismus, eine Zusammenschluss der Begriffe „Globalisierung" und „Lokalisierung", soll als Ergänzung zweier augenscheinlich gegensätzlicher Begriffe verstanden werden: global denken und gleichzeitig lokal handeln. Glokalisierung bedeutet, globale Produkte und Dienstleistungen überall auf der Welt vermarkten zu können, und zwar indem diese Produkte und Dienstleistungen auf den Bedarf und die Ansprüche der entsprechenden Zielgruppe des jeweiligen Landes angepasst werden.
Ein gutes Beispiel ist McDonalds: Der internationale Fast Food-Riese ist in allen Herren Ländern bekannt, es gibt kaum jemanden, der McDonalds nicht kennt. Dahinter steckt natürlich eine gute Marketing-Strategie. Als McDonalds zum Beispiel den indischen Markt eroberte, wurde vorab die Speisekarte angepasst, indem Speisen wie der McAloo Tikki Burger in das Angebot mit aufgenommen wurden. Dadurch wurde McDonalds auf lokaler Ebene bekannt, wobei das internationale McDonalds-Standardangebot an Speisen beibehalten wurde.
Fälle, in denen das Konzept der Glokalisierung nicht aufgeht, haben verschiedene Ursachen. Es kann zum Beispiel vorkommen, dass ein Produkt oder eine Dienstleistung nicht gut von der entsprechenden Zielgruppe aufgenommen wird, man sich nicht angesprochen oder sogar beleidig fühlt (nehmen Sie beispielsweise den Autonamen „Pajero", der in Spanien und Lateinamerika nicht vermarktet werden kann, da „pajero" auf Spanisch ein Schimpfwort ist) oder einfach kein Bedarf besteht.
Wir bei The Translation People bieten mehr als Standard-Übersetzungsdienste. Wie arbeiten eng mit unseren Kunden zusammen, um sicherzustellen, dass ihre Übersetzungen den Bedürfnissen entsprechender Zielgruppen angepasst werden.
Sollten Sie Fragen oder Anregungen zum Thema Glokalisierung haben, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie sich mit uns in Verbindung setzen.
Anglizismen in der deutschen Sprache
Sind Sie auch manchmal überrascht, wie viele englische Begriffe es eigentlich in der deutschen Sprache gibt? Nicht nur in der Jugendsprache, sondern auch in Bedienungsanleitungen, Zeitungen und Broschüren, die man tagtaeglich zu Gesicht bekommt, finden sich oftmals englische Begriffe. Dies ist teilweise englischsprachigen Filmen und TV-Programmen zuzurechnen, hauptsächlich aber dem Internet, da die Anzahl der Nutzer in den letzten 10 Jahren immens gestiegen ist. Kurz gesagt: Es finden sich immer mehr Wörter in der deutschen Sprache, die uns irgendwie englisch vorkommen.Anglizismen werden heutzutage vor allem von Jugendlichen benutzt, wobei ältere Generationen von über 60 Jahren eher auf den Gebrauch dieser verzichten. Englische Begriffe in der deutschen Sprache sind jedoch kein neues Phänomen. Laut Sprachforschern lassen sich Anglizismen im Deutschen auf bis zu 100 Jahre zurückverfolgen. In diesem Zusammenhang wurden Begriffe nicht einfach nur in den täglichen Sprachgebrauch eingeführt, sondern im Bezug auf die deutsche Grammatik angepasst, sodass diese Wörter nach einer Weile nicht mehr fremdsprachig erscheinen. Dieser Vorgang ist mittlerweile keine Seltenheit mehr, und Forscher haben dafür sogar einen eigenen Begriff geprägt, der den meisten bekannt sein sollte: „Denglisch". Es ist natürlich vollkommen normal, dass sich Sprachen im Laufe der Zeit verändern und sich gegenseitig beeinflussen. So lassen sich auch deutsche Einflüsse in der englischen Sprache finden. „Zeitgeist" oder „Doppelgänger" sind beispielsweise häufig benutzte Begriffe im Englischen.
Viele Lehnwoerter entstehen auch durch neue Technologien und finden sich von daher oft in Texten, die mit der IT-Branche oder den Medien in Zusammenhang stehen. Da Englisch im IT-Bereich vorherrschend ist, überrascht es kaum, dass viele Nutzer und Anbieter von „downloaden" anstatt von „herunterladen" sprechen, oder „Update" dem Begriff „Aktualisierung" vorziehen.
Durch die Globalisierung hat sich auch die Welt der Werbung in den letzten Jahren stark gewandelt: Viele Schnellrestaurants und Kosmetikartikel-Hersteller beispielsweise bevorzugen englische Werbesprüche, um auf den internationalen Märkten wettberwerbsfähig zu sein. Während einige Forscher der Meinung sind, dies habe einen negativen Einfluss auf potentielle Käufer, behaupten Marketing-Trends, das Gegenteil sei der Fall. Immer mehr Firmen ersetzen den Begriff „Kundendienst" mit „Support Hotlines" oder „Help Desks", und immer mehr Hersteller benutzen englische Begriffe in ihren Werbekampagnen.
In der Welt der Werbung, die vor allem von internationalen Marken beeinflusst wird und in der Englisch mittlerweile als Lingua Franca gilt, werden in vielen Sprachen vermehrt Anglizismen genutzt, auch im Deutschen. Es bleibt abzuwarten, ob sich diese Entwicklung weiter verstärkt, oder ob sich dieser Trend, trotz der Gobalisierung, irgendwann wieder umgekehrt.
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