CHEP

Mehr Besucher und eine niedrigere Absprungrate durch agile Webseitenlokalisierung

 

The Translation People haben kürzlich gemeinsam mit CHEP eine neue Website in 27 Sprachen realisiert. In dieser Fallstudie stellen wir Ihnen das Projekt sowohl aus Sicht von CHEP als auch von The Translation People vor und beleuchten die Herausforderungen und Lösungen.

 

Mit einer Kombination aus hochwertigen Transkreationen und einer agilen Vorgehensweise gelang The Translation People und CHEP eine lokalisierte Website, die nicht nur mehr Visits generiert, sondern die Besucher auch besser anspricht.

Webseitenübersetzung
27 Sprachen
70.000 Wörter pro Sprache
Entwicklung eines Drupal-Konnektors
Styleguides & Glossare

Ertan Benzes, Demand Generation and Digital Marketing, EMEA, CHEP

Was war das Ziel Ihrer neuen Website?

Schon zu Beginn unserer Überlegungen war klar: Wir wollen eine skalierbare, globale Lösung, die sich leicht von den zuständigen Mitarbeitern aktualisieren lässt. Grundsätzlich war der Plan, 28 europäische Websites zu erstellen – davon 27 zweisprachig und 2 dreisprachig.

Wie haben Sie von The Translation People erfahren?

Einige meiner Kollegen aus anderen Abteilungen arbeiteten bereits mit The Translation People zusammen, als das Website-Projekt „CHEP.com“ anlief. Das Projekt war von Anfang an global ausgelegt; der Übersetzungsdienstleister musste daher ebenfalls global arbeiten können. Nachdem wir uns über die Übersetzungsindustrie informiert hatten, kam The Translation People in die engere Auswahl. Ausschlaggebend war letztendlich, dass sie sich mit unserem Content-Management-System (Drupal) verbinden konnten. Neben ihrer technischen Kompetenz waren selbstverständlich auch ihre hochwertigen Transkreationen ein wichtiges Entscheidungskriterium.

Was waren die größten Herausforderungen des Projekts?

Uns war von vornherein bewusst, dass ein pünktlicher Website-Launch in allen Ländern, einschließlich aller lokalisierten und übersetzten Inhalte, eine große Herausforderung darstellen würde. Durch tägliche Telefonkonferenzen hielten wir The Translation People über den geplanten Roll-out auf dem Laufenden, und gemeinsam erarbeiteten wir einen Launchplan für jedes Land. Dank der fristgerechten Lieferungen von The Translation People gingen dann alle Websites planmäßig an den Start, trotz kurzfristiger Änderungen am Originaltext, die noch übersetzt werden mussten.

War das Projekt ein Erfolg?

Mit unseren mehrsprachigen Websites wollten wir in erster Linie höhere Besucherzahlen erzielen und höherwertigen Content generieren, der das CHEP-Geschäftsmodell von „Teilen und Wiederverwenden“ für Ladungsträger kommuniziert. Unsere neuen Websites haben bereits zu einem erheblichen Anstieg der Seitenaufrufe und Revisits sowie zu niedrigen Bounce Rates geführt. Für ein Unternehmen wie unseres reicht eine „gute Übersetzung“ einfach nicht aus. Die Übersetzung muss auch an die sprachlichen und stilistischen Besonderheiten des jeweiligen Landes angepasst werden. Wenn Sie Ihre Website übersetzen lassen möchten, sollten Sie diesen Aspekt nicht unterschätzen.

Wie war die Zusammenarbeit mit The Translation People?

Besonders überzeugt hat uns das Account Management von Jasmin Schneider: hervorragend, fehlerfrei und pünktlich. Ohne ihre Fachkompetenz hätten wir unsere Fristen nicht einhalten können. Unsere Website ist so konzipiert, dass neue Inhalte sehr dynamisch erstellt werden. Wir halten ständig Ausschau nach neuen Technologien, die das Besuchererlebnis auf unserer Website verbessern. Dasselbe erwarten wir von unseren Lieferanten. Ich habe keinen Zweifel daran, dass The Translation People auf Veränderungen entsprechend reagieren kann. Insgesamt war The Translation People sehr professionell und kundenorientiert. Als manche Länder auf ihre eigenen Übersetzer bestanden, hat The Translation People sie in ihren Prozess integriert. Eine erfolgversprechende Methode.  

Was würden Sie allen raten, die eine Website wie Ihre übersetzen lassen möchten?

Ich war von der Qualität der Transkreationen sehr beeindruckt, genau wie unsere Marketingabteilungen weltweit. Ich würde diesen Service – statt einer traditionellen Übersetzung – für jedes mehrsprachige Projekt dieser Art empfehlen. Es mag zunächst etwas mehr kosten, aber die Zeit, die man bei der Korrektur der Übersetzungen spart, ist unbezahlbar.

 

Alan White, Business Development Director, The Translation People:

Wie kam es zur Zusammenarbeit mit CHEP?

CHEP war bereits einer unserer Stammkunden, als wir 2015 zu ihrer globalen Ausschreibung über Übersetzungsdienstleistungen eingeladen wurden. Nach einer erfolgreichen Abschlusspräsentation in Spanien haben wir dann den Zuschlag für das Projekt erhalten. Im Rahmen der Zusammenarbeit sollte unter anderem die CHEP-Website in 27 Sprachen übersetzt werden. Wir übersetzen sehr viele Websites, aber der Umfang der Website, das auf CHEP zugeschnittene CMS und die Anzahl der Sprachen verlangten nach einem klar definierten Prozess.

Wie konnten Sie sich von den Mitbewerbern absetzen?

Wir wussten, wie wichtig CHEP eine agile Lösung und die Integration mit ihrem CMS war. Deshalb entwickelten wir einen maßgeschneiderten Konnektor, über den zu übersetzende Inhalte direkt in unser Translation-Memory-System geladen werden konnten. Eine solche automatisierte Lösung für den Export und Import war aufgrund des Umfangs entscheidend, um die Liefertermine einhalten zu können. Aufgrund des kundenspezifischen CMS haben wir bei der Entwicklung des Konnektors von Anfang an eng mit den Webdesignern von CHEP zusammengearbeitet. Bei einem solchen Projekt ist es immens wichtig, dass alle Beteiligten stets auf dem gleichen Wissensstand sind. Daher nahmen wir uns die Zeit, die Funktionsweise des Konnektors im Detail zu besprechen.

Welche Maßnahmen haben Sie in puncto Kosteneinsparungen und Qualitätsoptimierung ergriffen?

Für viele Websites lag der Umfang der Texte bei über 70.000 Wörtern. Wir besaßen in den meisten Sprachkombinationen jedoch bereits umfangreiche Translation Memorys für CHEP. Die vorhandenen Übersetzungen konnten wir in vielen Fällen nutzen und die Kosten niedrig halten. Zusätzlich erstellten wir gemeinsam mit den Marketing-Teams der einzelnen Länder Styleguides und Glossare, um unsere Übersetzer über CHEPs sprachliche Präferenzen zu informieren und eine einheitliche Terminologie und einen einheitlichen Stil zu gewährleisten.

Was waren aus Ihrer Sicht die besonderen Herausforderungen des Projekts?

Wir wussten von vornherein, dass die Liefertermine eng gesteckt waren und nicht verhandelbar. Ausschlaggebend für den Erfolg des Projekts war daher eine reibungslose Kommunikation, für die wir Daily Scrums durchführten. Gemeinsam mit den IT- und Marketing-Teams von CHEP aus Europa und den USA besprachen wir mögliche Probleme oder Inhalte, die freigeschaltet werden mussten. CHEP priorisierte die Sprachen, sodass wir diese in Gruppen von 2 oder 3 Sprachen entsprechend der vorgegebenen Fristen finalisieren konnten.
Aus technischer Sicht mussten wir den Konnektor während des Projekts wiederholt neu konfigurieren, da der Website-Code im Laufe des Übersetzungsprozesses regelmäßig aktualisiert wurde.

Welches Feedback erhielten Sie von den lokalen Marketing-Teams?

Unsere Übersetzungen wurden in jedem Land von den Mitarbeitern von CHEP überprüft, ob sie mit der für den jeweiligen Markt gewünschten Tonalität übereinstimmen. Und das Feedback war überwältigend positiv! Einige Länder sagten sogar, dass es die besten Übersetzungen seien, die sie je erhalten hätten. Ausschlaggebend dafür waren meiner Meinung nach unsere Vorbereitungen in Form von Terminologielisten und Styleguides, die wir gemeinsam mit den lokalen Marketing-Teams entwickelten. Wenn Änderungen an den Übersetzungen vorgenommen wurden, haben wir unsere Translation Memorys noch im Projektverlauf entsprechend aktualisiert.

Welche Erkenntnisse nehmen Sie aus dem Projekt mit?

Keine Webseitenübersetzung gleicht der anderen; in einem derart umfangreichen Projekt lernt man immer wieder etwas Neues. Dieses Projekt hat gezeigt, wie wichtig es ist, mit den lokalen Marketing-Teams über ihre Erwartungen zu sprechen, welchen Eindruck sie mit der neuen Website vermitteln wollen – das variierte von Land zu Land. Wir konnten dadurch in unseren Übersetzungen für jedes Land den richtigen Ton treffen und letztendlich Übersetzungen liefern, mit denen CHEP sehr zufrieden waren und die sie bei ihren Wachstumszielen unterstützen.

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