Die schwierige Aufgabe der Dolmetscher bei Olympia

13,Aug,2012

Zahlreiche Interviews mit Sportlern bei Olympia werden auf Englisch geführt. Dennoch werden sie dem deutschsprachigen Publikum auf Deutsch präsentiert – Simultandolmetscher machen’s möglich.

Die Dolmetscher bei ARD und ZDF haben während der Olympiade hervorragende Arbeit geleistet und dies unter erschwerten Umständen. Bei Interviews sind manche Sportler nicht nur außer Atem, die Geräuschkulisse ist ebenfalls äußerst beachtlich. Darüber hinaus sprechen nicht alle Sportler “Queen’s English”: Schotten tummeln sich ebenso vor der Kamera wie Amerikaner oder Australier. Zusätzlich werden Äthiopier, Jamaikaner und Usbeken interviewt (um nur einige zu nennen), die oft gebrochenes Englisch mit starkem Akzent sprechen. Darüber hinaus wird oft Slang verwendet und Gegner werden nur mit Vor- oder Spitznamen genannt. Und vergessen wir nicht die sportspezifischen Ausdrücke: wer weiß spontan, dass “Somersaults with pike“ ein gehechteter Salto ist? Hinzu kommt noch die Stimmmodulierung des Dolmetschers: ansonsten ist es für den Zuhörer zu verwirrend, wenn die gleiche Stimme Frage und Antwort wiedergibt.

Ein Dolmetscher der The Translation People sagt hierzu: “Der Schwierigkeitsgrad des Simultandolmetschens wird oft unterschätzt. Es handelt sich um eine schwierige Aufgabe und erfordert hohe Konzentration. Die Dolmetscher der ARD und ZDF hatten hierbei erschwerte Arbeitsbedingungen und gerade deshalb ist ihre Leistung besonders hoch anzusehen.”

The Translation People besitzt mehr als 30 Jahre Erfahrung mit Dolmetschen und berät Sie gerne bei der Auswahl eines kompetenten Dolmetschers.