Arabisch – richtig gemacht

08,Aug,2012

Die BBC hatte letzten Monat von zwei Vorfällen berichtet, in denen arabische Übersetzungen anlässlich der Olympischen Spiele falsch gedruckt und als „unverständlich“ und „Unsinn“ von arabischen Muttersprachlern bezeichnet wurden. In einem Fall handelte es sich um Plakate an Bahnhöfen, im anderen betraf es Plakate und T-Shirts im Westfield Shopping Center in Stratford.

Vor Kurzem haben wir in unserem Blog die Rolle von Fremdsprachen bei den Olympischen Spielen betrachtet und die Frage gestellt, ob die Organisatoren sich bemühen sollten, etwas mehrsprachiger zu werden. In manchen Fällen scheinen sich die Organisatoren tatsächlich zu bemühen, sind aber trotz aller Mühe an diesem Projekt gescheitert.

In den genannten Fällen haben Sprecher die Übersetzungen verteidigt. Die Fehler lägen allein darin, dass „eine Schriftart gegen eine andere ausgetauscht wurde“ und „die Software den Text verändert hat“. Und das ist sehr gut möglich! Auch wenn wir die konkreten Vorgänge nicht kennen, sind diese Fehler wohl nicht das Ergebnis einer schlechten Übersetzung, sondern beruhen eher darauf, dass der Text nach dem Desktop Publishing (DTP) oder Fremdsprachensatz nicht mehr von einem arabischen Muttersprachler geprüft wurde.

Gail Owen, Branch Manager in unserer Niederlassung in Birmingham, kennt das Problem: „Es ist wichtig, dass eine Datei im Anschluss an den Fremdsprachensatz – bevor sie in den Druck geht – noch einmal geprüft wird. Auch wenn die Übersetzung bereits perfekt ist, können beim Setzen Probleme auftreten. Und in einigen Sprachen wie Arabisch kann dies nur der ursprüngliche Übersetzer überprüfen.“

Es gilt: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Account-Manager, die jeden Tag eine Vielzahl von Sprachen vor Augen hat, sollten stets die finalen Dateien noch einmal überprüfen lassen, bevor sie an den Kunden geschickt und gedruckt werden.

Quellen: BBC News